[Infocafé] Workshop: „How to be an Ally?“

[Infocafé] Juli 2019

Workshop: „How to be an Ally?“ – Schwerpunkt Antirassismus mit intersektional sensiblen Ansatz

Donnerstag, 18. Juli 201919:00 UhrHaus der Jugend, Reutlingen

In dem Workshop „How to be an Ally?“ entwickeln die Teilnehmenden Strategien und Handlungsmöglichkeiten zur Unterstützung von rassismusbetroffenen Menschen im Alltag.
Es wird ein offener und diskriminierungskritischer Raum geschaffen, in dem Unsicherheiten reflektiert werden, die weiße* Menschen bei der Auseinandersetzung mit Rassismus erfahren.
Zudem wird erarbeitet, wie in konkreten Situationen agiert werden kann, um als Verbündete für Schwarze Menschen und People of Color in Deutschland auftreten zu können und diese zu empowern.

Referent*innen:

Marijana Bogojević (non-binary/femme) studiert Sozialwissenschaften und Bildende Kunst in Berlin, und engagiert sich seit einigen Jahren in der Hochschulpolitik (AStA, Stupa, div. Gremien). Maja ist Stipendiat*in bei der „Rosa-Luxemburg-Stiftung” und der “Deutschlandstiftung Integration-Geh Deinen Weg” Stipendium. Maja ist offline und Netzaktivist*in, und beschäftigt sich mit den Themen Antirassismus, intersektionalen Queerfeminismus, Antiromaismus und Klassismus. Maja hat an einigen Dokumentationen mitgearbeitet und ist in diversen Gruppen und Kollektiven aktiv.

Arpana Aischa Berndt (cis/ weiblich) studiert seit 2015 Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim, ist Chefredakteurin des NERV-Magazins der Universität Hildesheim und Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift BELLA triste.
Sie veröffentlicht Kurzgeschichten, Artikel und Podcasts online, in Zeitschriften und Anthologien. Sie gibt Antirassismus- und Empowermentworkshops, bereitet mit der Entsendeorganisation EIRENE Freiwillige und Fachkräfte auf ihren Auslandsaufenthalt vor und steht für eine diskriminierungskritische Kulturpraxis ein.

Der Workshop richtet sich vorrangig an weiße Menschen, die sich bereits mit dem Thema Rassismus auseinandergesetzt haben, da dieser Workshop keine Einführung in rassismuskritisches Denken bietet. Es wird aber auf einzelne Fragen und Unsicherheiten, die bei der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung mit Rassismus aufkommen, eingegangen und Begrifflichkeiten aus der rassismuskritischen Theorie geklärt.
Der Workshop ist für Schwarze Menschen und People of Color geöffnet, wir möchten aber eine Triggerwahrnung aussprechen, da in dem Workshop Situationen, in denen Schwarze Menschen und People of Color rassistische Gewalt erlebt haben, besprochen werden.

Der Workshop knüpft an den Wahrnehmungen und Erfahrungen weiß-privilegierter Menschen an, die diese rassismuskritisch reflektieren und bietet Möglichkeiten, wie sie ihr Privileg zur Unterstützung von rassismusbetroffenen Familienmitgliedern,
Freund*innen, Kommiliton*innen, Arbeitskolleg*innen und Fremden nutzen können, um gegen Rassismus aktiv zu werden.

Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 25 Personen begrenzt!
Wir bitten euch deshalb, euch vorab anzumelden. Hierzu schreibt ihr einfach eine Mail an info@rosa-reutlingen.de