
- Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.
Reutlingen for Organisation, Solidarity and Actions
1. und 3. Donnerstag im Monat: Plenum
19:00 Uhr im Haus der Jugend in Reutlingen.
—Wir freuen uns auf Euch!—
Gemeinsam & Solidarisch gegen Rechts – in Reutlingen und Tübingen!
Teil des Bündnis sind derzeit:
AK Flüchtlinge Reutlingen
Antifaschistische Aktion Tübingen
DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund)
DIE LINKE Kreisverband Reutlingen
Fridays For Future Reutlingen
GEW Kreis Reutlingen und Tübingen
IGMetall Reutlingen-Tübingen
Kulturschock Zelle Reutlingen
Omas gegen Rechts Reutlingen
OTFR Tübingen
ROSA Reutlingen
Seebrücke Reutlingen
ver.di Bezirksfrauenrat Fils-Neckar-Alb
ver.di Jugend Fils-Neckar-Alb
ver.di Ortsverein Neckar-Alb
VVN-BdA Reutlingen
VVN-BdA Tübingen/Mössingen
Ihr wollt auch Teil des Bündnis werden?
Kein Problem! Schreibt einfach eine Mail an:
gemeinsam_solidarisch@mtmedia.org
Antimuslimischer Rassismus – Vortrag und Diskussion mit Furkan Yüksel
Donnerstag 21. Juli um 19 Uhr im Haus der Jugend, Museumstraße 7 in Reutlingen
Wir laden euch zum ROSA Infocafé im Juli ein. Zunächst wird Furkan Yüksel uns mit seinem Vortrag informieren und aufklären. Anschließend gibt es die Möglichkeit Fragen zu stellen und sich intensiver über das Thema auszutauschen. Kommt vorbei!
Während Begriffe wie „Islamophobie“ oder „Islamfeindlichkeit“ vor einigen Jahren noch dazu benutzt wurden, um Diskriminierungserfahrungen von Muslim*innen einordnen zu können, ist heute eher von antimuslimischen Rassismus die Rede. Der Begriff, der von Ozan Zakariya Keskinkılıç geprägt wurde, versucht es zu vermeiden, den strukturellen Rassismus auf die Reaktionen auf eine Religion zu reduzieren. Antimuslimischer Rassismus bezieht sich nämlich nicht nur auf „den Islam“ sondern eben auch einem bestimmten Bild von Muslim*innen. Musliminnen und Muslime werden konträr zum „Deutschen“ gesehen („Sie sind anders als wir“), homogenisiert („Sie sind alle gleich“) und ihnen werden unveränderliche negative Eigenschaften zugeschrieben („Ihre Religion und Kultur machen sie so“). Dabei wird „der Muslim“ bzw. „die Muslima“ zu einem Stereotyp stilisiert, erkennbar durch äußerliche Merkmale, weswegen auch Menschen Betroffene von antimuslimischen Rassismus sein können, obwohl sie nicht muslimisch sind. Muslim*innen werden hierbei rassifiziert, also als „anders“ als die Mehrheitsgesellschaft konstruiert. Dies kann weitreichende Folgen für Betroffene haben. Das kann von verbalen Anfeindungen und Ausgrenzungen bis hin zu physischen Angriffen und strukturellen Benachteiligungen auf der Arbeit, in der Schule oder auch im Wohnungsmarkt reichen. Wie dieser antimuslimische Rassismus entstanden ist und wie er in der Geschichte verordnet werden kann, wird Teil des Vortrages sein. Die historische Genese des antimuslimischen Rassismus beginnend mit den Geschehnissen in Europa um die Jahrhundertwende 1500, werden im Vortrag ergänzt durch die Art und Weise wie sich antimuslimischer Rassismus heutzutage zeigt. Außerdem stellen wir uns die Frage wie vielleicht auch Antisemitismus und Antifeminismus damit zusammenhängen?
Donnerstag 21. Juli um 19 Uhr im Haus der Jugend, Museumstraße 7 in Reutlingen
Die Veranstaltung wird von Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg unterstützt.
Details
Veranstaltungsort
Reutlingen, 72764
Veranstalter