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Workshop für eine feministische Praxis gegen Militarismus, Krieg und Patriarchat!

18. September | 14:00 - 16:00

Ein Workshop von ROSA Reutlingen gemeinsam mit Women Defend Rojava Tübingen beim Sturm & Klang!

Egal ob in Afghanistan, Äthiopien, Mexiko, im Mittelmeer, Kurdistan oder an vielen anderen Orten dieser Welt – das System, in dem wir leben, führt Krieg. Jeden Tag werden Menschen ermordet, verlieren ihr Zuhause oder müssen fliehen. Zeitgleich strebt die deutsche Bundesregierung das Ziel an, die Bundeswehr in der Gesellschaft wieder sichtbarer zu machen, die deutsche Waffenindustrie liefert fleißig Waffen in die ganze Welt und die Polizei rüstet immer weiter auf.

Das Thema Krieg und Militarismus bestimmen unseren Alltag – zum Teil so erfolgreich, dass wir es gar nicht mehr merken. Eine langfristige politische Organisierung dagegen fehlt, stattdessen hangeln wir uns von Aufschrei zu Aufschrei.

In diesem Workshop möchten wir uns aus feministischer Perspektive damit beschäftigen, was Krieg eigentlich bedeutet. Wie hängen Krieg und Patriarchat zusammen? Warum sind vor allem Frauen, Lesben, intersexuelle, nicht-binäre, transgender und agender Personen (kurz FLINTAs) von Krieg betroffen? Wie führt das kapitalistische und patriarchale System, in dem wir leben, auch hier Krieg gegen alle Menschen, die es nicht verwerten kann? Wieso braucht es eine internationale Solidarität und was bedeutet eigentlich ein gemeinsamer internationalistischer Kampf? Wie können wir uns langfristig gegen Militarismus, Krieg und Patriarchat organisieren und welche Rolle spielt dabei eine autonome Organisierung von FLINTAs ohne cis-Männer?

Mit diesen und weiteren Fragen möchten wir uns beschäftigen. Der Workshop richtet sich ausschließlich an FLINTAs. Alle Cis-Männer besuchen zu dieser Zeit bitte einen anderen Workshop.

Details

Datum:
18. September
Zeit:
14:00 - 16:00
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