Öffentliches Meeting/Plenum am 6.November 2025 um 19 Uhr im Haus der Jugend, Museumstrasse 7, Reutlingen
Kriegstüchtig werden?
Die Militarisierung der Gesellschaft
und was sie uns kostet
Es gibt viel zu tun!
Wir leben in kriegerischen Zeiten – das ist nicht nur ein weitverbreitetes Gefühl, sondern entspricht auch den Tatsachen. Noch nie seit Ende des Zweiten Weltkrieges gab es so viele gewaltsam ausgetragene Konflikte wie heute. Woran liegt das? Und was haben Kriege, Kriegstechniken, Ausnahmezustände und kapitalistische Krisen miteinander zu tun?
Mitte März haben Bundestag und Bundesrat das Grundgesetz geändert, um ungezügelt
Kredite für Rüstungsprojekte aufnehmen zu können – und dies war nur die letzte
durchgepeitschte Höhe dieser Entwicklung, die das Land „kriegstüchtig“ machen soll,
wie Verteidigungsminister Pistorius forderte.
Zuvor kamen 100 Milliarden Sondervermögen für sogenannte Verteidigungsausgaben,
das neue 5%-Ziel der NATO, wonach Deutschland künftig jährlich mehr als 200
Milliarden Euro für Rüstung ausgeben soll.
Dazu kommen allerlei sprachliche Scharfmachereien wie „Frieren für den Frieden“ was
wohl das „Kanonen statt Butter“ des 21. Jahrhunderts werden soll.
Die horrenden Summen, die in Krieg und Militär gesteckt werden und fast 50% des
Bundeshaushalts ausmachen einerseits sowie Kahlschlag bei Sozialausgaben wie
Bildung oder Armutsbekämpfung andererseits sind zwei Seiten der herrschenden
Kriegslogik. Die dafür notwendige mediale Werbung für den Einsatz im Alltag ist
verbunden mit einer allgemeinen Militarisierung der Gesellschaft.
• Länder und Komunen werden von der Bundeswehr gedrängt, sich stärker auf
Kriegsvorbereitung einzustellen.
• Die Menschen werden medial vorbereitet auf Krieg – schonmal Vorräte anlegen etc. . . .
• Verschärft werben Bundeswehroffiziere sogar Minderjährige an den Schulen.
• In Deutschland herrscht der größte Wohnungsmangel. Gleichzeitig gibt es immer
mehr Bedarf. Die jetzige Ankündigung, die Umwandlung von
Bundeswehr-Liegenschaften für Kasernen zu nutzen ist ein Schlag ins Gesicht
Wohnungssuchender.
Die Bundesregierung will die Menschen trotzdem davon überzeugen, dass es sich lohnt
die Heizung zwei Stufen runter zu drehen, das Brot trocken zu essen und beim Arzt nur
noch schnell abgearbeitet zu werden – weil „der Russe“ ja angeblich schon fast vor
Berlin stünde.
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Öffentliches Meeting am 6. November um 19:00 im Haus der Jugend in der Museumstrasse 7, Reutlingen.
Kommt vorbei!

